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Akira 22.04.2019

Akira hat im ersten Halbjahr ihres Lebens bereits viel durchgemacht. Geboren bei einer Hundevermehrerin, nach zwei überforderten Vorbesitzerinnen und einem festgestellten Herzfehler landete sie im August 2019 als "Notnase" auf Facebook. Judith Steffen holte die kleine von der Zweitbesitzerin und brachte sie umgehend ins Universitäts-Tierspital Zürich zur Untersuchung. Diagnose am 05.09.2019: "PDA links nach rechts mit exzentrischer Hypertrophie links". Lebenserwartung ohne OP ca. 1 Jahr.  Der Herzfehler wurde am 13. September 2019 erfolgreich operiert und Akira sollte nun eine normale Lebenserwartung haben. Somit könnte sie nun guten Gewissens weitervermittelt werden.

Nach einem 10-tägigen Ferienaufenthalt haben wir vereinbart, dass Akira vorläufig bei uns bleibt, bis ein optimaler Platz für sie gefunden wird.

Nach einem gescheiterten Versuch Akira zu platzieren, haben wir uns entschlossen die kleine endgültig zu übernehmen. Unsere Ayleen und die quirlige Akira verstehen sich super. Akira lernt sehr schnell von der souveränen Ayleen und hat sich in kurzer Zeit zu einer selbstsicheren, extrovertierten und freundlichen Hündin entwickelt. Aus dem mageren Häufchen Elend ist inzwischen ein stattlicher Junghund geworden. Durch intensives Training wird Akira ihr Ausbildungsdefizit bald aufgeholt haben.

Akira ist ein typisches Beispiel wie man keinen Hund kauft.

Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man vor einem Hundekauf folgende elementaren Überlegungen anstellt:

-Kenne ich die Anforderungen der gewünschten Hunderasse und werde ich denen gerecht

-Stimmt die Wohnsituation (für einen Dobermann ist eine Wohnung im Obergeschoss in einem Mehrfamilienhaus sicher nicht geeignet).

-Habe ich die nötigen finanziellen Mittel (im Fall Akira CHF 3‘500.- für die OP, weitere Folgekosten sind zu erwarten).

Wenn alles stimmt, sucht man einen seriösen Züchter.

Seriöse Züchter produzieren keine „Massenware“, sondern Hundewelpen nach strengen Richtlinien aus kontrollierter Zucht mit einem Familienstammbaum. Ein Indiz für einen seriösen Züchter ist die Mitgliedschaft im Dachverband FCI. Hier achtet ein Zuchtwart über die genetische Vielfalt. Das heisst im Klartext, dass die Eltern des Welpen nicht allzu nah miteinander verwandt sind, um die genetische Vielfalt zu gewährleisten. Ansonsten besteht die Gefahr von genetischen Fehlern mit Missbildungen, Krankheiten und dergleichen.

 

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